ZUCKERMANN
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Einige Worte über unsere Instrumente

Was unsere Instrumente auszeichnet, ist die Kraft und Klarheit ihres Tones: Fundamental und grundtönig im Bass, Ausdrucksstark und obertönig im Diskant.
Der Klang ist transparent, sodass die polyphonen Strukturen völlig zur Geltung kommen, sowohl im Zusammenklang im Ensemble als auch in solistischer Funktion.
Obwohl es uns scheint, als sollten diese Eigenschaften in jedem nach historischen Prinzipien gebauten Instrument anzutreffen sein, hat die internationale Musikkritik einige unserer Instrumente mit besonders lobenden Worten erwähnt :

"Tant de perfection tient du miracle. Le splendid clavecin sonne comme bien de clavecins..." schreibt der Kritiker in der Pariser Musikfachzeitschrift "Le Monde de la Musique". DETAIL Zum gleichen Ergebnis kommt James Parsons von der Zeitschrift "Opus", wenn er schreibt : "...a magnificently even-toned harpsichord..."
Design und Struktur unserer Instrumente entsprechen denjenigen Clavichorden, Cembali und Fortepianos, die uns in den Museen der Welt aus dem dem 17. bis 18. Jahrhundert überliefert wurden. Wenn es uns geglückt ist, den hohen Standart dieser Originalinstrumente zu erreichen, dann weniger durch unsere eigenen Fähigkeiten und Talente, sondern wohl eher durch unser tiefes Verständnis für die Ursprünge und Zusammenhänge, aus denen heraus diese Instrumente damals erbaut wurden.

So haben wir also auch niemals nur irgendeine 'Kopie' eines bestimmten historischen Originalinstrumentes erschaffen, denn dieser Weg wäre eine Sackgasse, die nur zu wertlosen Imitationen führen würde.
 

Das Problem beim Nachbau eines historischen Meisterwerkes ist nun aber nicht das 'Kopieren' der technischen Daten, der Abmessungen der Teile, deren Materialeigenschaften etc., sondern es gilt, selbst wieder aufs Neue ein Meisterwerk zu erschaffen (Und was sonst wäre die viele Mühe wert..).
Denn : Die Alten Meister haben niemals ein Instrument eines anderen Meisters 'kopiert', geschweige denn eines der eigenen Instrumente. DETAIL Im Gegenteil, sie lernten, einer vom anderen; alles was für Ihre Arbeit von Wert war, machten sie sich zu eigen, und hüteten sorgfältig ihre Kenntnisse von Generation zu Generation.
Trotzdem gibt es erstaunlicherweise keine Geheimnisse, um auch heutzutage ein solches Meisterinstrument zu erschaffen. Aber es gibt Unterschiede im Verständnis, wie dieses zu geschehen habe :

Bevor jedes einzelne Bauteil in seiner Funktion und Bedeutung begriffen wird, gibt es kein einzelnes Teil, das von grösserer Wichtigkeit für den Klang des Instrumentes wäre als eben dieses eine.
Hat man aber erst einmal die Bedeutung sämtlicher Bestandteile begriffen, dann merkt man erst, dass es eben auch sämtliche Teile eines Instrumentes sind, die für dessen Ton von Wichtigkeit sind.

Und um eben diese Bedeutung sämtlicher Teile zu begreifen, muss man vieles verstehen : Die Musik der Zeit, die Handwerkstradition, das Material, und nicht zuletzt die harmonischen und tonalen Strukturen, in denen die Komponisten der damaligen Zeit gedacht haben.

All diese Dinge kann man nicht lernen, indem man ein oder zwei Instrumente gebaut hat, aber auch nach einem Dutzend Cembali ist man nicht sehr viel weiter.
Ebenso kann es nicht in der Abgeschiedenheit der eigenen Werkstatt erfahren werden, durch den Genius im Elfenbeinturm.

Sondern man braucht den engen Kontakt mit den besten Instrumentenbauern, den Zugang zu den allerfeinsten Materialien, den Umgang mit den anspruchsvollsten Musikern.

Nur so und nicht anders kann dieses grosse Werk gelingen...

 
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